Alfons Pillach: An die Rose

5. Januar 2013

An die Rose
© Alfons Pillach

Rose, Inbegriff des Schönen,
du kannst Frau und Sinn verwöhnen.
Aber mich betörst du nicht,
weil dein Dorn so böse sticht.
Wie kannst du nur als Blümelein
mit so viel Schönheit garstig sein!

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Alfons Pillach: Unvergänglich

5. Januar 2013

Unvergänglich
© Alfons Pillach

Alle Blumen müssen welken:
Astern, Rosen, Tulpen, Nelken.
Keine Blume blüht für immer,
sei’s im Garten oder Zimmer.

Eine aber wird stets sprießen,
ohne dass wir sie je gießen;
sie braucht keinen Tropfen Regen,
nicht der Sonne warmen Segen;
nie geschah’s, dass sie verblich,
denn sie ist aus Pinselstrich.

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Alfons Pillach: Apfelsine

5. Januar 2013

Apfelsine
© Alfons Pillach

In einem sommerwarmen Land
ein Baum mit Apfelsinen stand,
die ihren Duft ringsum versprühten
und wie Auroras Wangen glühten.

Voll Neugier setzte eine Biene
sich auf so eine Apfelsine
und fragte unbefangen diese,
warum sie eigentlich so hieße.
Es witzelte die Apfelsine:
„Ich bin vom Apfel die Cousine!“

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Alfons Pillach: Herbstzeitlose

1. Januar 2013

Die Herbstzeitlose
© Alfons Pillach

Seht nur, wie auf allen Wiesen
überall die Blumen sprießen!
Der Garten blüht, noch schläft die Rose,
am längsten schläft die Herbstzeitlose.
Der Grund für ihren Schlaf ist triftig:
Solang sie schläft, ist sie nicht giftig!

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